Das Projekt
Die Idee für ein Mädchenschutzhaus in Bolivien entstand bei einer Planreise in 2013. Bolivien zählt weiterhin zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas und weist eine der höchsten Raten von sexueller Gewalt gegen Frauen auf. Besonders häufig sind indigene Mädchen betroffen, die im Falle einer Schwangerschaft ausgestoßen und allein gelassen werden.
Um diesen Mädchen einen sicheren Zufluchtsort zu bieten, wurde im Rahmen des Projektes ein Mädchenhaus gebaut. Das Haus wurde 2016 bezogen und wird von der Frauenorganisation "Mujeres en accion" betrieben. In dem Haus können bis zu 20 Mädchen, teilweise mit Kindern, Betreuung finden und erhalten eine intensive sozialpädagogische, psychologische und rechtliche Unterstützung.
Sozialarbeit
Mit Hilfe der Betreuerin den Alltag strukturieren und zunehmend selbständig bewältigen, eine (Wieder)Eingliederung in das Schulsystem und die Klärung der familiären Situation-darum kümmert sich die erfahrene Sozialarbeiterin.
Psychologisch
Zur Erkennung und Bewältigung des erfahrenen Missbrauches bedarf es einer intensiven psychologischen Therapie. Hilfreich zur Verarbeitung der Gewalterfahrungen und Entwicklung von Selbstvertrauen und Stärke sind auch Theater und Tanzprojekte.
Rechtlich
Die engagierte Anwältin begleitet und vertritt die Mädchen bei den Gerichtsprozessen, damit ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Und sie fordern ihre Rechte lautstark in der Öffentlichkeit ein.
Hier finden Sie auch ein Video über bzw. von unserem Engagement.
Das jährliche Stiftungsfest im Oktober ist zu einem Highlight zum Austausch unserer Unterstützerinnen und Unterstützer geworden. Hier informieren wir auch über die neuesten Aktivitäten, Herausforderungen und Entwicklungen. Mehr dazu finden Sie hier.
Bilder von unseren Besuchen vor Ort
Gerne nehmen wir Sie mit zu unseren Besuchen in Bolivien. Seit 2016 sind wir regelmäßig vor Ort und erleben, wie wichtig die ganzheitliche Arbeit im Mädchenhaus ist. Was wir vor Ort sehen bestärkt uns, dies auch langfristig zu unterstützen. Außerdem bekommen wir immer wieder Bilder, die das Leben vor Ort zeigen.











